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Deutschland aus Sicht der Medien

Gestern habe ich wie wahrscheinlich viele andere auch die Reportagen und Nachrichten zur Bundestagswahl im TV gesehen. Wie ?blich wurden nat?rlich auch die W?hler selbst nach ihren Erwartungen, ?ngsten und Hoffnungen befragt.

Ich m?chte einmal kurz ein paar Aussagen vorstellen, die so oder so ?hnlich in diesen Sendungen abgegeben wurden:

  • "Es ist egal wer gewinnt, es wird ja doch nur alles noch schlechter"
  • "Mit Deutschland geht es weiter bergab"
  • "Da braucht es mehr als eine Wahl um Deutschland aus dem Dreck zu ziehen"
  • "Mir geht es so beschissen, daran werden weder SPD noch CDU etwas ?ndern"
  • "Uns kleinen Leuten hilft ja sowieso keiner"
  • "Die Deutsche Wirtschaft liegt am Boden"

Es ist doch kein Wunder, dass die Stimmung in Deutschland so schlecht ist - wenn man jeden Tag nur so einen SCHEISS aus der Glotze empf?ngt. Ich denke, der deutschen Wirtschaft geht es relativ gut, das Bildungsniveau ist hoch und es ist ein gro?es Leistungspotential in Deutschland vorhanden. Ausserdem sind die Probleme die wir haben verglichen mit anderen L?ndern eher gering.

Wir sollten als vielleicht einfach aufh?ren alles schlecht zu reden und zu jammern. Stattdessen sollten wir einfach anpacken und die Zukunft aktiv gestalten.
19.9.05 12:48


Bereits am Freitag stand in einem Artikel von Focus Online zu lesen, dass sich der US-Pr?sident Bush und sein konservatives Lager Frau Merkel als Bundeskanzlerin w?nschen. Gerhard Schr?der personifiziert f?r ihn das b?se Deutschland.

Sehr geehrter Herr Bush, Ihre Person sowie Ihre Partei h?lt die Mehrheit der Deutschen ebenfalls f?r ein gro?es ?bel. Als die Wahlen in den Vereinigten Staaten stattfanden hat sich eine ?berw?ltigende Mehrheit der Deutschen (und der meisten anderen Europ?er) einen Sieg der Demokraten gew?nscht.
19.9.05 08:51


Braun (Präsident der IHK) fordert Strategiewechsel in der Umweltpolitik

Als ich heute morgen den Wirtschaftsteil der Frankfurter rundschau aufgeschlagen habe ist mir wieder einmal die Galle hochgekommen. Im aktuellen Positionspapier fordert die IHK einen Kurswechsel in der Umweltpolitik. Der Pr?sident der IHK, Ludwig Georg Braun, findet, dass der Umweltschutz in Deutschland zu Lasten der armen Unternehmer geht. Er fordert u.a. auch die klimapolitischen Ziele in Deutschland abzuschaffen.

Wenn ich so etwas lese, dann frage ich mich, warum gebildete und kompetente Menschen in derartigen Positionen immer auf alles ausser Gewinnen scheissen. Ich nutze diese formulierung bewu?t. Denn diesen Individuen ist scheint sowohl unsere Umwelt egal zu sein wie auch der Zustand in dem wir die Erde unseren Kindern und Kindeskindern ?berlassen. Ist es die Steigerung der Rendite den Wert, dass unsere Kinder einen v?llig ausgebeuteten kaputten Planeten mit einer steigenden Zahl von Naturkatastrophen hinterlassen bekommen? Aber die Herren von der IHK sehen das wahrscheinlich nicht so.

Im Angesicht der Katastrophe und des Leids in New Orleans ist so eine Forderung mehr als geschmacklos (und das Papier wurde danach verfasst). Ich sch?tze aber, dass das Leid anderer Menschen diese feinen Herren eh nicht ber?hrt - au?erdem waren die meisten arm und farbig. Es trifft halt immer die falschen und nie die (Mit)Verantwortlichen.

Und glaubt jemand wirklich, dass das Abschffen von Umweltschutzbestimmungen neue Arbeitspl?tze schafft? Liegt es denn daran, dass es den Unternehmen allen so schlecht geht, dass sie Leute entlassen? Nein, sie machen dies um die Rendite noch weiter zu steigern. Man braucht sich nur die Deutsche Bank & Co. anzusehen. Das einzige Ziel ist heute die Rendite f?r die Aktion?re.

Und um jetzt den hartgesottenen Kapitalisten auch noch etwas in ihrer Denkweise zu bieten: Gerade im Bereich Umweltschutz und Technik zur Gewinnung regenerativer Energien ist Deutschland mit Abstand Weltspitze. Es gibt eine ganze Reihe Unternehmen, die sich in diesem zukunftsmarkt bereits hervorragend positioniert haben, Gewinne erwirtschaften und Arbeitspl?tze schaffen. Es geht also auch anders. Wir m?ssen nach vorne schauen und als innovatives Beispiel vorangehen.
9.9.05 21:25


Die deutsche Gesellschaft: Die traurige Wahrheit - ein armseliger Haufen

In den letzten Tagen, nein Wochen, hatten wir traumhaftes Wetter. Ich war joggen, fahrradfahren und habe mehrmals sch?ne BBQs veranstaltet. Es war einfach traumhaft diesen Sp?tsommer zu genie?en.

Heute habe ich dann auf den Seiten der FAZ den folgenden Artikel zu einer Studie der R+V Versicherung gelesen. Die Studie besch?ftigt sich mit der Angst der Deutschen. Diese ist in den letzten 15 Jahren um 100% gestiegen [!!!] und an erster Stelle steht die Angst vor steigenden Preisen.

Als ich das gelesen habe musste ich mich mal wieder fast ?bergeben. Allen ernstes f?rchtet sich ein knappes Drittel der Bev?lkerung mehr vor steigenden Preisen als vor Krieg, Terror oder sonstigen schlimmen Dingen. Hier sieht man wieder einmal die Dummheit und Ignoranz unserer Gesellschaft. W?hrend die Menschen in vielen Gebieten auf dieser Erde sich nur Frieden oder Nahrung zum ?berleben w?nschen steht hier der Wunsch nach Sicherung des jetzigen Lebensstandards an erster Stelle.

Sicher weiss ich, dass die Angst bei einigen begr?ndet ist und es auch nicht jedem in Deutschland gut geht. Dennoch erschreckt mich die Zahl: 70%. Das heisst, das darunter auch viele Menschen mit mittlerem und h?herem Einkommen sein m?ssen. Die haben dann wahrscheinlich Angst, dass sie ihren Zweitwagen verkaufen m?ssen oder nicht mehr Boss & Co. tragen k?nnen. Vielleicht muss dann auch das n?chste Fahrzeug ein Golf statt eines Mercedes sein - was wird wohl der Nachbar denken? Also bei solchen Berichten trifft der Name dieses Blogs echt zu: Das ist einfach nur ZUM KOTZEN.

Es erkl?rt aber auch warum zur Zeit soviele CDU w?hlen wollen. Denn obwohl wir unter dieser Partei unsere S?hne und M?nner in den Krieg geschickt h?tten gibt es wohl nichts schlimmeres als geringes oder kein Wirtschaftswachstum.
8.9.05 15:49


Opferschutz vor Täterschutz

Heute hat mich unter anderem ein Eintrag zutiefst bewegt. Es geht um den Fall des Mordes an der 16 j?hrigen Sch?lerin Carolin. Als ich es heute morgen auf den Seiten der FAZ las, kamen die unterschiedlichsten Gef?hle in mir hoch: Trauer um den Verlust des Lebens eines so jungen M?dchens, Hass auf den T?ter und Wut auf eine Politik, die T?terschutz vor Opferschutz stellt.

Jetzt mag mancher Leser denken oder gar kommentieren, dass jeder Mensch ein Recht aus Resozialisation hat und keiner der T?ter wirklich b?sartig geboren wurde. Es kann mich auch jeder andere gerne f?r radikal oder brutal halten, aber wenn es mein Kind w?re, dann w?rde ichmir w?nschen, dass dem T?ter Dinge angetan werden, die ich hier besser nicht hinschreibe. Und f?r immer wegsperren w?re dagegen sicher human.

Und an alle, die das kritisieren: Entweder ihr habt keine eigenen Kinder oder euch fehlt es an Vorstellungskraft. Versetzt euch in das Opfer zum zeitpunkt der Tat oder in die Rolle der Verwandten und Freunde. Ich stehe auf jeden Fall zu einer extrem harten Bestrafung von Abschaum wie Sexualstraft?tern, Kindersch?ndern und M?rdern.

Verzeihen ist hier fehl am Platz. Jeder entscheidet schlie?lich ?ber sein eigenes Handeln!
20.7.05 18:11


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